Zahlen

Forschungsmethoden

Am Forschungszentrum werden verschiedenste innovative Forschungsmethoden eingesetzt.

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EEG-Labor

Das EEG-Labor ermöglicht uns, in einem abgeschirmten Raum Hirnstrommessungen an unseren Probanden durchzuführen. Zum einen können individuelle EEG-Messungen durchgeführt werden, zum anderen kann Hyperscanning, die gleichzeitige Aufzeichnung von zwei Versuchspersonen bei direkter oder indirekter Interaktion, vorgenommen werden. Darüber hinaus können wir Atemfrequenz, Hautleitfähigkeit, Herzfrequenzvariabilität, Temperatur und Sauerstoffsättigung messen.

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BIO-Labor

 

Das biologische Labor befindet sich direkt in der psychotherapeutischen / klinisch-psychologischen Forschungsambulanz und ermöglicht uns, biologische Untersuchungsproben direkt nach der Entnahme in einem ersten Schritt zu verarbeiten und bis zur weiteren Bearbeitung gekühlt zu lagern.

Webseite der Forschungsambulanz

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fMRT

Die funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) misst die Hirnaktivität, indem sie Veränderungen im Zusammenhang mit dem Blutfluss im Gehirn erfasst. Diese Technik beruht auf der Tatsache, dass der zerebrale Blutfluss und die neuronale Aktivierung gekoppelt sind. Wenn ein Bereich des Gehirns aktiv ist, erhöht sich auch der Blutfluss in dieser Region. Nach einer statistischen Verarbeitung kann diese Region auf Gehirnkarten hervorgehoben werden.

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Eye Tracking

Eye Tracking Hardware

  • Tobii TX-300

  • Tobii Glasses 2

Eye Tracking Software

  • Tobii Studio

  • Tobii Pro Lab

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Labor für experimentelle Psychologie

Experimentalsoftware

  • PST E-Prime 

  • MatLab Psychophysics Toolbox

  • Python Psychopy

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tVNS

 

Die transkutane Vagusnervstimulation (tVNS) ist eine neu entwickelte Methode, die den Nachteil der chirurgischen Implantation des Stimulationsgeräts überwinden soll. Mit dem tVNS-Gerät wird der aurikuläre Zweig des Vagusnervs über eine bipolare Elektrode stimuliert, die auf der Haut der linken Ohrmuschel angebracht wird.

Hamer, H. M., & Bauer, S. (2019). Lessons learned from transcutaneous vagus nerve stimulation (tVNS). Epilepsy research, 153, 83-84.

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Biofeedback (NeXus-10 MKII) 

 

Biofeedback-Geräte werden sowohl im Leistungssport als auch in der Trainingstherapie eingesetzt. Mit den Geräten können körperliche Vorgänge, die normalerweise unbewusst ablaufen, für unser Bewusstsein zugänglich und sichtbar gemacht werden. Die gemessenen Werte (z.B. Atemfrequenz, Hautleitwert oder Herzfrequenzvariabilität) lassen u.a. Rückschlüsse auf den Grad der Erregung oder den Trainingszustand zu.

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Körperliches Aktivitätsverhalten (Beschleunigungsmessung, GENEActiv)

 

Die Analyse des körperlichen Aktivitätsverhaltens ist im Bereich der persönlichen und gemeinschaftlichen Gesundheit von wesentlicher Bedeutung. Eine sitzende Lebensweise sowie tägliche Bewegungsroutinen mit unterschiedlicher Intensität können den physischen, psychischen und sozialen Zustand jeder Person beeinträchtigen. Die GENEactiv-Geräte zeichnen objektiv gemessene, auf Beschleunigungsmessung basierende Daten zum körperlichen Aktivitätsverhalten auf, einschließlich Zeit und Intensität der einzelnen Trainingseinheiten.

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Mobiles EEG (Emotiv, EPOC+)

 

Das Gehirn spielt eine wesentliche Rolle bei den Prozessen des Erlebens und Verhaltens. Die Elektroenzephalographie ist ein Versuch, die Vorgänge im Gehirn durch Aufzeichnung der Spannungsschwankungen an der Kopfoberfläche beobachtbar zu machen. Das vorliegende tragbare System mit 14 Kanälen ermöglicht hier erste Einblicke.

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Reaktionszeitmessungen

 

Die Messung der Reaktionsgeschwindigkeit ist wichtig für Fragestellungen, die sich z.B. mit Elementargeschwindigkeit, Müdigkeit oder Aktivierung beschäftigen. Dieses Testinventar dient der Überprüfung der psychomotorischen Geschwindigkeit und misst insbesondere die Wahlreaktionszeit. Im Gegensatz zum einfachen Reaktionssystem und zur Kompensatorischen Verfolgungsaufgabe misst dieses Testverfahren die Wahlreaktionsgeschwindigkeit.

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Wiener Testsystem

 

Das Wiener Testsystem wird für verschiedene psychologische Fragestellungen eingesetzt und bietet ein breites Spektrum an leistungspsychologischen, verkehrspsychologischen, entwicklungspsychologischen sowie klinischen und persönlichkeitsdiagnostischen Testinventaren.

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Einfaches Reaktionszeitsystem

 

Die Messung der Reaktionsgeschwindigkeit ist wichtig für Fragestellungen, die sich z.B. mit der Elementargeschwindigkeit, der Ermüdung oder der Aktivierung beschäftigen. Dieses Testverfahren misst die Reaktionsgeschwindigkeit auf einen peripheren Stimulus zusätzlich zu einer automatisierten Tätigkeit. Die Aufgabe besteht darin, mit dem Mauszeiger möglichst genau einem Cursor zu folgen, der sich mit unterschiedlicher Geschwindigkeit in horizontaler Richtung nach links und rechts bewegt. In unregelmäßigen Abständen erscheinen nach dem Zufallsprinzip Reize in einer der vier Ecken des Bildschirms. Nach dem Erscheinen der Stimuli müssen Sie so schnell wie möglich reagieren. Es werden zwei Messgrößen aufgezeichnet: der durchschnittliche Abstand des Mauszeigers zum Cursor, der die Genauigkeit der automatisierten Aktivität darstellt, und die durchschnittliche Reaktionszeit als Hauptparameter für die Reaktionsgeschwindigkeit. Im Gegensatz zum Choice-Reaktionssystem wird bei diesem Testverfahren die Einzelreaktionsgeschwindigkeit gemessen.

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Qualitative Interviews

 

Das qualitative Interview ist eine der häufigsten Methoden in der qualitativen Forschung. Es erforscht und generiert Hypothesen, anstatt sie zu testen. Bei der Verwendung offener Forschungsfragen können vor allem (sportbezogene) soziologische und psychologische Forschungsfragen mit den Augen einer bestimmten Population bewertet werden. Beispiele sind subjektive Behandlungseffekte von Interventionen, Experteninterviews und -perspektiven oder die Entwicklung neuer Forschungsfragen, die durch die Auswertung der Perspektive eines Teilnehmers entstehen.

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Fragebögen

 

Die Untersuchung der individuellen Interpretation des eigenen Lebensumfelds ist ein Eckpfeiler der Sport- und Bewegungspsychologie. Hierfür werden Fragebögen eingesetzt, die bestimmten Qualitätskriterien entsprechen müssen. Mit diesen Instrumenten lassen sich unter anderem die Motivation zur sportlichen Betätigung, die wahrgenommenen Bewegungshindernisse, die Selbstwahrnehmung oder auch die Diskrepanz zwischen Wahrnehmung und Realität untersuchen.